Deutsch-Französischer Kulturkreis Heidelberg

Deutsch-Französischer Kulturkreis Heidelberg

Vortrag in deutscher Sprache

Ernst-Robert-Curtius-Saal, Romanisches Seminar, Seminarstraße 3, 69117 Heidelberg, Eintritt Frei

Der Waffenstillstand, mit dem der Erste Weltkrieg am 11. November 1918 endete, ist für Frankreich wie für Deutschland ein einschneidendes Datum. Über die Ereignisse hinaus, die mit seiner Unterzeichnung und Umsetzung verbunden waren, fand dieser Tag Eingang in die Geschichte beider Nationen und führte zu einer Erinnerungskultur, die gemeinsame, aber auch stark unterschiedliche Elemente enthält. Ein Jahrhundert später kann die historische Forschung dieses „europäische“ Datum in der jeweiligen nationalen Erinnerung beider Länder besser verorten.

Laurent Jalabert, Université de Lorraine, arbeitet zu den Fragen von Grenzen und Erinnerung, insbesondere zum Ersten Weltkrieg. Veröffentlichungen: Post mortem, 1914-1918. Patrie et corps du soldat, entre l’oubli et la reconnaissance, 2015; mit Reiner Marcowitz und Arndt Weinrich: La longue mémoire de la Grande Guerre. Regards croisés franco-allemands, 2017.

Eine Veranstaltung des Deutsch-Französischen Kulturkreises e.V. (dfk) und des Montpellier-Hauses mit Unterstützung von Guilhem Zumbaum-Tomasi