Deutsch-Französischer Kulturkreis Heidelberg

Deutsch-Französischer Kulturkreis Heidelberg

Gespräch und Lesung in deutscher Sprache, Moderation: Thomas Städtler

Ernst-Curtius-Saal, Romanisches Seminar, Seminarstraße 3, 69117 Heidelberg, Eintritt frei

Paris, 2. Dezember 1851: Louis Napoleon, Neffe des großen Napoleon Bonaparte, putscht sich an die Macht. Mit ihm wird Frankreich zum Zentrum der Welt. Es ist die Zeit der Gegensätze: Dekadenz und Reichtum auf der einen Seite, Unterdrückung und unmenschliche Arbeitsverhältnisse auf der anderen. Inmitten dieser turbulenten Zeiten kämpfen die Brüder Goncourt mit der Zensur, Victor Hugo muss das Land verlassen, Flaubert treibt sich im Bordell herum und Baudelaire raucht Haschisch. George Sand macht sich Sorgen um das Klima …

Univ.-Prof. Dr. Walburga Hülk-Althoff ist Professorin für romanische Literaturen an der Universität Siegen. Sie ist Expertin für das 19. Jahrhundert in Frankreich und hat sich in zahlreichen Studien mit der Literatur und Kunst in der Moderne befasst.

Eine Veranstaltung des Deutsch-Französischen Kulturkreises e.V. (dfk) in Kooperation mit dem Romanischen Seminar der Universität Heidelberg