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Karlstorkino
Heidelberg, Eintritt: 6,- €/ 5,-€ Erm./ 3,-€
Mitgl. DFK
Aufführung
am Donnerstag jeweils um 19.30 Uhr, weitere Termine unter
www.karlstorkino.de
Alle
Filme:
französisches
Original mit deutschen/engl. Untertiteln
12.01. - 18.01.2006
L’enfant - Das Kind
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Belgien
2005, Regie: Luc und Jean-Pierre Dardenne, mit
Jérémie
Rénier, Déborah Francois ,Fabrizio Rongione
Die
Wirklichkeit liegt in der Banlieue, und Belgien liegt an der Grenze
zu Frankreich. Ein junger Kleinkrimineller auf der untersten sozialen
Stufe bekommt mit seiner Freundin ein Kind, den Sohn Jimmy. Aber
für
ihn ist kein Patz in dieser rauhen Welt. Der Vater verkauft ihn darum
so nebenher, die Mutter bricht darüber zusammen. Jetzt will er
ihn zurückhaben, nur wie? Für
„L’enfant“ bekamen die
filmenden Brüder Luc und Jean-Pierrre Dardenne die Goldene
Palme
von Cannes 2005, schon für „Rosetta“
hatten sie diese
Auszeichnung bekommen. Sie sind Meister in der Darstellung sozialer
Randgruppen, ihre Bildsprache ist betont nüchtern und viel zu
realistisch, darum steht ihre Präsenz im Kino in keinem
Verhältnis zu all dem Lob für ihre Arbeit. Schon von
ihrem
ersten Film „La promesse“ an haben wir ihr Werk bei
uns gezeigt.
So ist es eine große Ehre für uns, auch
„L’enfant“
bei uns vorführen zu können.
02.02 - 08.02.2006
L’homme
du train - Das zweite Leben des Monsieur Manesquier
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D/GB/F/CH
2002, Regie :Patrice Leconte, mit Jean Rochefort, Johnny
Hallyday, Jean- François Stévenin
Zufällig
trifft der pensionierte Lehrer Monsieur Mannesquier in einer Apotheke
den Gangster Milan, den gerade Kopfschmerzen plagen. Der Lehrer
lädt
den Gangster zu sich nach Hause ein, dort könne er ein Glas
Wasser für seine Tabletten bekommen. So freunden sich die
beiden
Männer an und erkennen das lebenswertere Leben im Leben des
anderen. Es kommt für beide der entscheidende Tag, der Tag, an
dem der Lehrer eine Herzoperation vor sich hat und der Gangster
zugleich einen letzten großen Coup landen möchte.
Ein
vielgelobter Film vom Meisterregisseur Patrice Leconte mit den
überragenden Darstellern Jean Rochefort und Johnny Haliday.
Jetzt dürfen sie raten, wer wen spielt!
02.03. - 07.03.2006
Le
grand voyage - Die grosse Reise
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Marokko/Frankreich
2004, Regie: Ismael Ferroukhi, mit Nicolas Cazalé, Mohammed
Maid
Die
große Reise meint die Pilgerreise nach Mekka in Saudi
Arabien,
die ein jeder gläubige Moslem einmal im Leben machen sollte.
Das
Erstlingswerk von Ismael Ferroukhi erzählt davon in Form eines
Road-Movies. Er erzählt zunächst von einem Vater aus
Marokko und dessen Sohn, der in Frankreich aufgewachsen ist. Sie
zwängen sich in ein Auto und fahren 5000 Kilometer Richtung
Orient. Natürlich kommt es zwischen den beiden zu Konflikten,
aber die beiden finden auch zueinander. Darüber hinaus zeigt
der
Film ganz schnörkellos Bilder der Landschaften, die sie
durchfahren, und völlig selbstverständlich und
unspektakulär den Islam als gelebte Religion.
06.04. - 12.04.2006
Tout
va bien, on s’en va - Alles bestens, wir verschwinden
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Frankreich
2000, Regie: Claude Mouriéras, mit Michel Piccoli,
Miou-Miou,
Sandrine Kiberlain, Natasha Régnier
Ein
Schauspielerfest: Drei Schwestern in Lyon (Sandrine Kiberlain, Miou
Miou und Natasha Réginier) sehen plötzlich ihren
Vater
(Michel Piccoli, der dieses Jahr 70 wird) wieder, der sie vor Jahren
verlassen hatte. Alte Wunden brechen auf, zwischen dem Vater und
seinen Töchtern und auch zwischen den Töchtern
untereinander. Das könnte Rührseligkeit bedeuten,
aber
Mouriéras verarbeitet die Handlung hart und erbarmungslos.
Nur
so zeigt sich für ihn die Sympathie, die er den jeweiligen
Figuren gegenüber hegt
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