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Prof. Dr. Michel Cullin: Wege der Annäherung zwischen Deutschen und Franzosen nach 1945

Vortrag von Prof. Dr. Michel Cullin, Diplomatische Akademie Wien

Friedrich-Ebert-Haus,
Pfaffengasse 18, 69117 Heidelberg
Eintritt frei
In deutscher Sprache

Die deutsch-französische Annährung nach 1945 hat lange vor dem Elysée-Vertrag von 1963 begonnen. Bereits während der années noires legten die Widerstandskämpfer/innen gegen den nationalsozialistischen Terror in Frankreich die Grundlagen für neue Beziehungen nach 1945. Manche von ihnen waren von deutscher Kultur geprägt und wurden zu Franzosen, so der jüngst verstorbene große Stéphane Hessel. Alfred Grosser erklärte dazu: „Wir brauchten uns nicht zu versöhnen. Diese Männer und Frauen haben durch ihr Handeln und ihr Verhalten jene „mémoire interculturelle“ (...) ermöglicht, die dann die „raison d’être“ des Elysée-Vertrages bedeutete.“

Michel Cullin, u.a. einstiger Kulturattaché an den Botschaften in Bonn und Berlin, wird im Vortrag die deutsch-französische Erinnerungslandschaft erkunden.

Eine Veranstaltung des dfk in Kooperation mit dem BCU und dem Friedrich-Ebert-Haus